Aufwärts mit neuem Logo
Ostbevern - Die Bevergemeinde hat eines, die Loburg ebenso. Und nun auch die Josef-Annegarn-Verbundschule: ein neues Logo. Natürlich nicht selbst gemacht, sondern Profiarbeit. Eines, das Raum lässt für eigene Interpretationen und doch „einen hohen Wiedererkennungswert“ hat, so Andreas Behnen.
Die Farben Rot und Gelb im prägnanten „jas“ stellen den Bezug zum Ostbevern-Logo her. Im kleinen „j“, dem ein gleiches gespiegelt gegenübersteht, erkennen Geübte schnell stilisierte Menschen, versichert Henrik Rump von „361 grad medien“. Ungeübte müssen ein wenig mit der Nase darauf gestupst werden. Die Buchstaben stehen für Kommunikation ebenso wie für die Aufwärtsbewegung, die die Schule in den vergangenen zwei Jahren stetig erfahren hat. Das zarte Grau des vollständigen Schriftzuges darunter ist quasi das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen.
„Auch die Schüler sind von diesem Ergebnis begeistert“, berichtet deren Sprecherin Yekbun Akman, die im Findungsprozess ein Wörtchen mitreden und das fertige Logo den Mädchen und Jungen vorstellen durfte.
Wer es sieht, kann sich nur schwer vorstellen, wie viel Arbeit der Schulleiter, das Kollegium, die Elternvertreterin sowie Henrik Rump und dessen Partner Rainer Brettner in den vergangenen acht bis zehn Wochen („Für eine Schule ging das sehr schnell“, freut sich Rump) in das Projekt investiert haben. Aus vielen Farb- und Variationsideen haben sie „ein umfangreiches Dossier“ entwickelt, so Andreas Behnen, in dem die Denkanstöße auf sechs Vorschläge reduziert waren. Die Verantwortlichen entschieden sich für die Version, die „kurz, knapp und prägnant“ das wiedergibt, für das die Josef-Annegarn-Verbundschule steht (die übrigens im Schülersprachgebrauch längst „JAS“ heißt): „Offenheit, Zusammenarbeit, Kommunikation“.
Nachdem die Verbundschule seit zwei Jahren bestehe, so Andreas Behnen, sei es an der Zeit gewesen, ein neues Logo zu finden. „Das wollten wir nicht langsam im laufenden Betrieb einführen. Der Schnitt musste jetzt gemacht werden, damit wir nach den Sommerferien mit dem Zeichen ins neue Schuljahr gehen können.“
Das prägnante „jas“ soll künftig nicht nur den Eingangsbereich, Briefbögen und Veröffentlichungen der Schule zieren. Denkbar, so Elternvertreterin Gerburg Heßling, sei auch, dass Sweat- und T-Shirts, Polos, Kugelschreiber und vieles mehr damit versehen würden. „So können sich nicht nur Schüler und Eltern mit der Josef-Annegarn-Schule nach außen hin identifizieren. Der Begriff wird dadurch auf längere Sicht auch in ein weites Umfeld getragen.“
VON SIGMAR TEUBER, TELGTE
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